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Käsebrot

Bei uns gibt es am Abend Brot. Abendbrot halt. Klassisch:  Vollkornbrot mit Frischkäse, Roggenbrot mit Ei, Paderborner mit Putenbrust oder Sonnenblumenbrot mit Gouda. Manchmal gibt es dazu noch Gemüse, eingelegte Gurken oder gefüllte Pepperoni und frische Aufstriche vom Markt.

Manchmal möchte ich am Abend irgendwas kleines, köstliches. Aber bitte schnell und ohne großen Aufwand. Gefunden habe ich ein easypeasy Brotrezept, dass die ein oder andere Dame vielleicht schon von einer Plastikdosenverstanstaltung kennt. Super einfach, schnell gemacht und immer wieder wandelbar und einfach lecker.

Ihr braucht:

300g Mehl
1P Backpulver
1/2TL Salz
250g Milch
150-200g geriebenen Käse

Alles mir dem Löffel verrühren in eine Kastenbackform füllen (oder als kleinen „Klumpen“ aufs Backblech geben) und 40min bei 150Grad backen. Fertig. Einfach, oder?

Ich wandel es gern etwas ab, mit frischen Kräutern, gerösteten Zwiebeln, verschiedenen Käsesorten, etwas Currypulver und/oder Paprika, Schinkenwürfeln, getrockneten Tomaten, Meersalz, Pepperoni und Schafskäse oder oder oder…

Käsebrot mit frischen Kräutern, Paprikapulver und etwas Curry

Schmeckt warm super, aber auch kalt. Belegt oder pur. <3 Auch nett als Gastgeschenk zur nächsten Grillparty. Oder so. Noms.

Vorschläge zur Haushaltsaufteilung

Ich habe probiert selbst darauf zu achten, das funktioniert für eine Woche ganz gut und endet meist recht abrupt.
Ich habe kein Problem damit, den Haushalt zu machen. Fühle mich dann aber doch schnell überfordert mit Spülen, Wischen, Saugen, Kind, Kochen, Wäsche etc. und weiß nicht, wie ich das am Tag schaffen soll.

Was Sauberkeit betrifft bin ich teilweise pingelig. Geschirr muss vorgespült, gewaschen und nachgespült werden. Selbst Wasserflecken machen wir zu schaffen und Besteck würde ich am liebsten vor jedem Essen polieren. Den Wasserhahn im Bad mache ich in unregelmäßigen Abständen mehrmals pro Woche sauber. Keine Ahnung warum (Wenn man es mit den Fingern macht, ist es nicht putzen.). Ansonsten sind mir die meisten Dinge recht egal. Wenn ich sehe, dass der Boden stärker verschmutzt ist sauge ich vielleicht nach ein paar Tagen (Du saugst eigentlich nur, wenn ich es dir sage. Was du tatsächlich im Griff hast ist der Müll, da muss ich dich fast gar nicht mehr darauf hinweisen. Egal ob in der Küche oder im Bad, den bringst du weg, wenn er voll ist.). Ich habe kein Problem damit im Haushalt etwas zu erledigen. Manche Dinge gehe ich möglicherweise zu pragmatisch an. Vor allem das Aufräumen. Warum die Polster schön hinstellen, wenn man sich in einer halben Stunde wieder darauf setzt? Oder ins Bett Polster stellen, die man zum Schlafen gehen hinaus wirft.(Ok, das mit den Kissen sehe ich ein. Unser Bett hat viele Kissen. Aber ich finde es so hübsch. Ich freue mich dann am Abend immer mich hinein zu kuscheln. Ich mag kein ungemachtes Bett. Da bin ich wohl etwas perfektionistisch.) Wobei ich die manchmal rein stelle. Einfach weil Mia das so gerne hat. Spülen übernehme ich auch öfters. Aufgrund der angesprochenen Pingeligkeit. Allerdings warte ich damit meist länger, soll sich ja lohnen, als es für Mia angenehm ist und dann macht sie es. (Ich mache es nur, weil unsere Arbeitsfläche voll steht. Oder ich irgend etwas benötige.).

Problemstellung: Ich putze und dingse, aber nur nach Hinweis, weil ich die meisten Aufgaben nicht wahrnehme. Mia macht Dinge oft selbst, bevor sie mich darauf hinweist.

Vorschlag 1: “Eine Woche du, eine Woche ich”

Ein solcher Putzplan hat schon in meiner Studierenden WG nicht funktioniert. Das Problem damals war, dass man sich einerseits nicht an die Planung hielt und andererseits nicht eingetragen hat, falls man etwas gemacht hat. Außerdem glaube ich, dass eine komplette Aufteilung nach Wochen nicht besonders förderlich für die Beziehung ist. Weil Aufgaben unregelmäßig anfallen und wir beide unterschiedliche Dinge lieber machen als andere. Das sollte man sich eigentlich zu Nutzen machen, als starr einzuteilen. Also nicht wirklich ein Vorschlag.

Vorschlag 2: Aufgabenbereiche

So machen wir es momentan schon. Ich kümmere mich um den Müll, Abwaschen, Saugen und die Wäsche. Mia ums Putzen, Wischen und eigentlich alles andere. Kochen machen wir teilweise zusammen, weil es uns beiden Spaß macht, selten koche ich alleine und meist Mia. Dass ich oft warte bis der Wäschekorb überquillt oder das Geschirr einen Tag stehen lasse macht es unrund. Sobald Mia mich auf die Dinge hinweisen muss, ist es keine Lösung mehr. Man könnte definieren, wie die unterschiedlichen Dinge erledigt werden sollen, aber das erscheint mir lächerlich. Wir sind eine Familie und kein optimierungswütendes Unternehmen.

Vorschlag 3: Haushaltstafel

Als ich mit dem Beitrag begann, klang es toll in meinem Kopf. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher. Eine Magenttafel mit den unterschiedlichen Bereichen und Magneten, die den jeweiligen Zustand anzeigen. In Ordnung, Falls Zeit, Dringend. Entweder mit Symbolen oder einfach Grün, Orange, Rot. Man könnte nun auch noch die Essensplanung für die Woche sowie den Einkauf darauf organisieren. (Keine Optimierungswut?). Das schöne daran ist, dass jeder sieht, wie es momentan aussieht und im Idealfall Aufgaben schon erledigen bevor sie ein Problem werden. Meine Befürchtung ist, dass es für die meisten Dinge nervig ist. Wer möchte jeden Tag den Magneten für den Abwasch austauschen und darauf hoffen, dass der andere ihn wahrnimmt und sich dann darum kümmert? Schön wäre es, dass man später das Kind mit einbinden könnte. In fünf Jahren. Allgemein aber nicht ideal.

Vorschlag 4: Komplexität anerkennen

Bestimmte Aufgaben müssen täglich erledigt werden. Da ich es nicht schaffe sie direkt zu erkennen, muss ich automatische Erinnerungen einstellen, die mich abends fragen, ob ich dieses und jenes erledigt habe. Falls ja, kann ich es einfach abhaken. Ansonsten erledigen. Bis ich irgendwann die Erinnerungen nicht mehr brauche. Welche Bereiche das sind, muss ich mit Mia absprechen. Für den Rest kann man sich eine Haushaltstafel oder etwas anderes überlegen.

Ich glaube, wir brauchen keine Haushaltstafel. Eigentlich schaffen wir es eh gut. Ich koche gerne, putze gerne Fenster, wischen ist auch okay. Das Bad mache ich ungern. Dusche und Wanne schrubben ist ätzend. Muss aber auch manchmal sein. Leider. Staubsaugen finde ich nervig und Staub putzen auch. Gerade im Schlafzimmer sammelt sich der Staub wahnsinnig schnell an. Das kann ich nicht gut haben. Bei vielen Sachen versuche ich schon entspannter zu sein. Den Kram neben deiner Bettseite, z.B. blende ich aus. Funktioniert ganz gut= weniger Stress. Vielleicht probieren wir es erst einmal wieder mit einem Putztag. Hatten wir schon einmal — verlief eigentlich problemlos. Wie das jetzt so mit Kind klappt, muss man sehen.

Uns würde interessieren, wie andere so etwas regeln oder ob es solche Probleme gar nicht gibt.

Ein Tag im Leben der jungen Familie

Bei Mama Miez mitbekommen, dass Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen aufgerufen hat. Ob ich eine Woche schaffe, weiß ich noch nicht.

Der Wecker klingelt um 7:00 Uhr. Der Wecker ist mein Handy und mein Magen dreht sich bei den ersten Tönen Marimba. Frida kuschelt sich noch an ihre Mutter während ich ins Bad schleiche. Duschen, Zähne putzen und ein Klecks Deo. Anziehen und nochmals ins Bett zu Frida während Mia sich fertig macht.

Um 8:15 bin ich unterwegs zum Arzt. Blut abnehmen. Letzte Woche endlich einen Termin gemacht nachdem der Ausschlag, die ich bei Körpererwärmung (Sport, Stress, Sonne) bekomme, nicht mehr auszuhalten war. Ein paar Minuten im Wartezimmer und es werden zügig zwei Ampullen Blut aus meinem rechten Arm gezogen.

Zwanzig Minuten später bin ich wieder Zuhause. Mia und Frida sitzen auf dem Sofa. Die Kleine hat noch etwas in ihrem Bettchen geschlummert (yay; bisher war es fast unmöglich sie alleine abzulegen) und wurde anschließend angezogen. Ich setze mich in die Küche und frühstücke.

Kurz nach neun besucht uns die Hebamme. Heute steht Rückbildung auf dem Programm. Die ersten zwei Übungen. Luft ausatmen, nochmals auspusten, Bauchnabel einziehen und Becken minimal nach oben anwinkeln. Beim ausatmen alles entspannen. Zehn mal, zweimal pro Tag. Und immer wieder untertags den Beckenboden anspannen. Ein Blick auf den Bauchnabel, welcher sehr gut verheilt ist. Zum Abschluss zeigt sie uns wie man den Bauch massieren kann. Idealerweise vorbeugend solange die Muskulatur noch entspannt ist. Kreisförmig, da der Dickdarm wie ein auf dem Kopf stehendes U von links unten nach rechts unten verläuft. Wenn schon alles angespannt ist, kann man die Füße Richtung Bauch drücken und sanft rütteln oder kreisförmig bewegen. Fußsohlen liegen einander an und sind von der Höhe etwas unter dem Bauchnabel. Nächster Termin am Freitag in einer Woche.

Bis zum Mittagessen gab es noch etwas Geschrei, zweimal auf Papas Brust Einschlafen, zweimal Stillen, der Versuch im Stubenwagen zu schlafen, einmal mit Bettmaus und einmal ohne, eine viertel Stunde unter dem Spieletrapez und etwas herumtragen.

Karottensuppe mit Butterbrot. Weil Frida es im Stubenwagen noch nicht sehr lange aushält, habe ich sie während dem Essen auf dem Arm.

Am Nachmittag ruhen sich die Frauen auf dem Sofa aus, während ich am Wohnzimmertisch arbeite. Um drei gibt es eine kurze Kuchenpause.

Gegen Abend zwickt Fridas Bauch wieder stärker und ich trage sie längere Zeit herum bis sie wieder auf meinem Arm einschlummert. Und wieder aufwacht, wenn ich mich hinsetze.

Zum Abendessen hat Mia frische Pizzaschnecken und Salat gemacht.

Vor dem Schlafengehen versuche ich eine Folge Californication zu schauen. Dazwischen etwas schreien und tragen.

Um Zehn Uhr geht es ins Bett.

Geburtsbericht Frida

Ein nebeliger Montag. Ich möchte nicht wieder zum Arzt. Mittlerweile war ich vier Tage über dem errechneten Geburtstermin. Mittlerweile nervte mich – alles. Der Bauch, das Warten, die Fragen, ob es denn schon losgeht, die ständigen Arztbesuche. Montagmorgen. Nebel, Nieselregen, CTG. Alles ruhig. Alles Bestens, meinte der Arzt, es fehlen nur die Wehen. Ich lächelte. Irgendwie, danach gingen wir Einkaufen. Mein Rücken schmerzte und alles war beschwerlich. Zu Hause legte ich mich etwas hin, wir machten uns Nudeln mit Tomatensoße. Am Abend gab es ein Käsebrot. Ich hatte Bauchweh. Immer mal wieder ein Ziehen. Wie fühlt es sich an, hatte er gefragt. Ich weiß nicht, habe ich geantwortet. Wie Wehen? Ich weiß nicht wie sich Wehen anfühlen. Ich legte mich erneut aufs Sofa. Er sah mich besorgt an. Ein langanhaltender Schmerz durchzog meinen Körper. Ok, plötzlich war ich mir sicher, dass das nun eine echte Wehe war. Aber dann kam nichts mehr. Wie immer. Ich glaube, ich gehe mal baden, murmelte ich und verschwand im Bad. Im warmen Wasser war alles ruhig und entspannt. Keine Wehe, keine Schmerzen. Nichts. Seufzen. Ich zog mich wieder an, schaute etwas Fernsehen. Dann fingen die Wehen an. Regelmäßig. Ich glaube, wir fahren jetzt.

Ich wollte ständig fragen, schaffte es gerade so mich nicht ständig zu wiederholen. Ihr Gesicht ist angespannt, meine Neugierde hilft wenig. Sie weiß es auch nicht. Ich bilde mir ein ständig Wehen wahrzunehmen, wie sie sich verkrampft. Ihre Versicherung, dass alles in Ordnung ist, sie nicht nochmals umsonst im Krankenhaus übernachten möchte. Kurz regt sie sich wieder über das letzte Mal auf, der Lärm, die Schwestern, die ständig ins Zimmer platzten und das hilflos fühlen. Während dem Bad setze ich mich zu ihr. Wir plaudern. Nichts konkretes. Ich möchte nicht, dass sie sich langweilt oder etwas fehlt. Später die erste richtige Wehe. Es haben alle gesagt, dass man weiß, wenn es eine Wehe ist. Aber solange sie nicht da ist, hält man das Ziehen und Zwicken für Wehen. Ich kann mir alles nicht so gut vorstellen, sehe aber ihre Schmerzen. Zuvor habe ich immer gesagt, wenn jetzt noch eine kommt, dann fahren wir. Jetzt fahren wir.

Es war ein nebliger Tag. Stürmisch. Verregnet. Grau und kalt. Jetzt kommst du, mein kleines Winterbaby. Nach einer halben Stunde erreichten wir das Krankenhaus. Ich kam in den Kreißsaal und das CTG ratterte. Ich sollte Atmen. Ruhig atmen. Wir schaffen das mein kleines Mädchen, sagte ich leise. Atmen. Tief ein und aus. “Denken sie an etwas Schönes.”

Knapp fünfzehn Minuten dauert die Fahrt ins Krankenhaus. Den Weg zum Kreißsaal kennen wir schon. Dafür haben wir Mutterpass und Krankenkarte vergessen. Nachdem wir wochenlang alles säuberlich vorbereitet hatten. Aber für den Arzttermin wurde es in eine andere Tasche gepackt und in der Eile vergessen. Wird nachgebracht. Ich bin ruhiger als beim ersten Besuch im Kreißsaal. Schon einmal da gewesen zu sein hilft. Ich schenke ihr Wasser ein und halte die Hand während die Wehen aufgezeichnet werden. Immer wieder versuche ich die Abstände zu erkennen, aber sie sind unregelmäßig. Irgendwo bei zwei Minuten.

Ich wurde in ein anderes Zimmer geschoben. Meine größte Sorge war, dass die Wehen wieder aufhören. Dass ich wieder Treppen laufen muss oder sie mich wieder auf irgendein Zimmer schieben. Die Hebamme lächelte. “Ihr Muttermund ist bereits 8cm geöffnet. Sie werden nicht mehr laufen.”. Ich weiß nicht genau, ob mich das beruhigte oder noch mehr verängstigte. Ich sah in seine Augen und er lächelte. Unser Mädchen kommt jetzt bald.

Von Kreißsaal 1 in Kreißsaal 2. Oder war es 3? Im Gegensatz zum letzten Mal lässt uns die Hebamme nicht mehr alleine. Ich überlege, ob sie Schwangere grundsätzlich nicht heimschicken, sondern sie immer ans CTG hängen, wenn diese glauben, dass es soweit ist. Weil Mütter es besser spüren oder um zu zeigen, dass sie ernst genommen werden. Auch kommt jedes Mal zu Beginn der Satz: “Bald wird sie oder er da sein.”, “Sie oder er ist aber sehr aktiv.”. Wenn die Eltern es wissen, wird die Hebamme direkt ausgebessert, wissen sie es nicht, nicht. Einfach. Aber beim zweiten Mal auch etwas komisch. 

Atmen. Immer Atmen. Schreien wollte ich nicht. Noch nicht. Ich schnaufte, presste mein Gesicht ins Kissen. Meine Augen waren geschlossen. Ich wollte nichts sehen. Am liebsten auch nichts hören. Atmen. Wie ein Pulsschlag. Zwischendurch entspannen. So gut es ging. Die Schmerzen wurden immer stärker und unerträglicher. Ich klammerte mich an seine Hand und war so dankbar, dass er einfach nur da war, nichts sagte und meine Hand nicht losließ. Liebe.

Bei jeder Wehe krallt sie ihre Finger in meine Hand. Ich sehe sie an. Sie gibt sich Mühe. Ich gebe den Ehering auf den Daumen, damit er nicht gegen meine Knochen drückt, wenn sie sich festhält. Vorsichtig drehe ich meine Hand, damit sie voll zudrücken kann ohne dass ich es nicht mehr aushalte. Nur selten muss ich sie wegschieben. Später hält sie mich am Armgelenk. Immer wieder spüre ich die Nägel. Doch das ist alles nicht so wichtig. Ich bin da und möchte sie so gut unterstützen wie möglich. Sie ist so unglaublich höflich. Trotz der Schmerzen. Entschuldigt sich bei der Hebamme, wenn eine Wehe nicht so stark war oder sie kurz aufschrie.

Drückt es schon nach unten? Ich weiß nicht, es drückt überall. Ich jammerte  etwas, atmete zu hektisch. Ruhig atmen. Ruhig. Wir werden jetzt  die Fruchtblase öffnen. Mir war bereits alles egal. Ich atmete mit den Schmerzen. Ein Schwall Fruchtwasser schwappte raus. Dann wurde es unerträglich. Kann ich ein Schmerzmittel bekommen? Mir wurde irgendwas in den Arm gespritzt. Ob es besser wurde, weiß ich nicht, Ich will jetzt eigentlich auch nicht mehr. “Sie schaffen das. Sie machen das so gut. Bei der nächsten Wehe drücken sie mit.”. Ich schloss die Augen. Betete kurz. Sah wie er sich wegdrehte und die Augen schloss. Atmen. Ruhig atmen. Sie schaffen das. Ich kann nicht mehr. Ich will auch nicht mehr. Die Schmerzen waren unerträglich. Vielleicht zerreißt es mich, Wann fangen  endlich die Presswehen an? “Die sind schon lange angefangen. Der Kopf ist schon zu sehen.”. Ich fluchte kurz. Schloss die Augen, schrie. “Mia, sie pressen jetzt. Sie machen das toll und sie schaffen das. Ok.“. Ok, ich schaffe es. Ich presste. “Der Kopf ist schon da.“. Neinneinnein, sagte ich.  Dann schrie ich, dass ich mich selbst erschrak und mir den Mund zu hielt. Sie war da. Frida. Mein Mädchen. Sie lag auf meiner Brust, warm, weich und schaute mit großen Augen. Mein Mädchen. Endlich bist du da. “Wir haben es geschafft”, flüsterte ich.

Frida blinzelt. Ich bin so glücklich. Es ging plötzlich alles recht schnell. Kurz wurde ich aus dem tranceähnlichen Zustand gerissen, als die Hebamme Mia fragte, ob es in Ordnung ist, wenn ich zusehe. Das Fruchtwasser schwappte durch den halben Kreißsaal. Frida selbst musste nicht gezogen werden, sondern sie rutschte mühelos auf das Bett und wurde direkt Mia auf die Brust gelegt. Ich schnitt die Nabelschnur durch, was einfacher ging als erwartet und kuschelte mich dann zu ihnen. Dieses wunderbare Ding. Meine Tochter. Der schönste Tag meines Lebens.

(Am 19.02.2013. Nach 3 1/2Stunden war sie da. 54cm 4321g schwer. Herz)

Geburtsvorbereitung: Crashkurs bei der Hebamme

Da uns seit Beginn der Schwangerschaft aus medizinischen Gründen ein Kaiserschnitt nahe gelegt wurde, haben wir uns früh darauf eingestellt. Auf einen Geburtsvorbereitungskurs wurde daher verzichtet. Dort wird zwar auch auf den Kaiserschnitt eingegangen, aber nur am Rande. Stattdessen haben wir uns für einen Neugeborenenkurs entschieden, bei dem es um die ersten Monate mit dem Baby ging.

Vor einer Woche hatten wir Geburtsvorstellung im Krankenhaus und die Chefärztin meinte nach dem Ultraschall, dass sich alles gut entwickelt hat und aus ihrer Sicht eine Spontangeburt anzustreben ist. Das war zuerst ein Schock, aber über die nächsten Tage hat man sich umgestellt. Jedoch fehlte uns nun der Geburtsvorbereitungskurs. Da unsere Hebamme auch Kurse gibt, haben wir sie gefragt, ob sie in komprimierter Form die gesamte Thematik mit uns durchgehen kann.

Heute war es soweit. Hier wieder meine Notizen.

Die meisten Dinge passieren sehr intuitiv. Auch ohne Vorbereitung schafft es jede Frau das Kind zu gebären.

Eine wichtige Rolle spielt das Wohlbefinden der Frau. Nur wenn sie entspannt ist und sich sicher fühlt lockern sich Muskeln und Muttermund ausreichend.

Die Eltern sollten im Vorfeld darüber sprechen, wie sie sich die Geburt vorstellen. Ob Fotos/Videos gemacht werden oder nicht. Wie viel der Mann mitbekommen möchte oder vor allem am Kopfende bleibt.

Von Beginn der Wehen bis zur Geburt dauert es im Schnitt 12 Stunden. Jede Geburt ist unterschiedlich. Weitere Geburten dauern meist kürzer.

Sowohl Mutter als auch Vater spüren wenn es soweit ist. “Wir müssen jetzt los.”.

Wenn die Wehen beginnen oder man glaubt die Fruchtblase ist geplatzt kann man die Hebamme rufen. Sie kann überprüfen, ob die Fruchtblase tatsächlich geplatzt ist und was die Wehen bedeuten. So spart man sich gegebenenfalls einen zu frühen Weg ins Krankenhaus, wo man dann möglicherweise nochmals heim geschickt wird.

Wenn die Fruchtblase platzt sollte man direkt ins Krankenhaus fahren. Die Gefahr sind Keime, vor denen das Kind nicht mehr geschützt wird.

Dammschnitte werden zumindest in unserem Krankenhaus nur in Ausnahmefällen gemacht. Dammrisse verheilen besser und sind meist weniger tief als ein Schnitt.

Dammmassagen mit einem möglichst neutralen Öl können das Gewebe im Vorfeld flexibler machen.

Das wichtigste beim Atmen ist das Ausatmen. Ausatmen führt zu Entspannung, während Einatmen mit Anspannung zusammenhängt. Wie konkret geatmet wird, ist nicht so wichtig. Angespannter Mund (‘kurze I-Atmungen’) hat meist einen angespannten Muttermund zur Folge. Selbstlaute (weit geöffneter Mund) sind besser.

Die Rückenlage ist nicht die beste Geburtsposition, da die Biegung der Wirbelsäule es schwerer macht für das Kind nach unten zu kommen. Einfacher ist es etwa stehend, kniend, hockend etc. Grundsätzlich kommt jede Position in Frage, die für die Mutter angenehm ist.

Bewegungen während der Geburt erleichtern den Geburtsvorgang indem sie verhindern dass das Kind irgendwo feststeckt.

Die Austreibungsphase (mit Presswehen) dauert im Schnitt 20 Minuten.

Das Kind legt bei der Geburt den Kopf auf seine Brust, damit der Kopf so gedreht ist, dass er den geringsten Umfang hat. Es liegt erst auf dem Bauch (Blick Richtung Steißbein der Mutter) und dreht sich zur Seite sobald der Kopf durch ist, damit die Schultern ebenfalls weniger Widerstand bieten.

Wenn alles in Ordnung ist wird das Kind der Mutter direkt auf die Brust gelegt.

Die Nachgeburt (Gebärmutter zieht sich zusammen, Mutterkuchen wird herausgedrückt) findet meist zwischen 5 bis 50 Minuten nach der Geburt des Kindes statt.

Bei einem Dammriss, der genäht werden muss, wird das Kind während dem Nähen meist das erste Mal komplett untersucht (U1).

Nach Abschluss der Geburt werden die Eltern mit dem Neugeborenen etwa eine Stunde in Ruhe gelassen, Stichwort Bonding. (Ggf. schaut eine Hebamme zwischendurch kurz ob alles in Ordnung ist oder Blutungen aufgetreten sind.). Danach erst wird man auf das Zimmer verlegt.

Im Idealfall wird das Kind in den ersten 1-2 Stunden an die Brust angesetzt.

Bücherregal

Kinderzimmerkrimskrams. Bücher, kleine Schnuffeltiere, Stoffhasen oder doch der Zoo aus Holz wollen verstaut sein. Irgendwelche Kisten bieten sich an- aber oft möchten Kinder ihre Sachen im Auge haben und zum Abend noch einmal herzlich verabschieden bzw am Morgen liebevoll begrüßen.

Wir haben da eine kleine, günstige und dennoch hübsche Idee gefunden und umgesetzt. Die Gewürzregale von Ikea. Ja, ernsthaft. Für 2,99Euro kann man die kleinen Holzregale (in der Küchenabteilung) erstehen.

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Wir haben zwei Regale angebracht, man kann aber auch mehrere Regale nutzen. Auf Kinderhöhe angeschraubt, kann man wunderbar die liebsten Bücher platzieren. Ich könnte sie mir auch gut farbig vorstellen oder als Nachtkästchenersatz- für Taschentücher, Trinkflasche, Kuscheltier …. auch über einem Tisch- für Stifte, Kleber, Schere etc. Die Möglichkeiten sind riesengroß. <3

Herzensbild

Ok, jetzt mal ehrlich- manche Sachen sind so simpel, da traue ich mich fast nicht darüber zu schreiben. Dennoch höre ich von Freundinnen begeisterte Ausrufe und denke, vielleicht ist es doch irgendwie hilfreich.

Für das Kinderzimmer habe ich ein paar, wirklich einfache Bilder gestaltet. Super schnell, einfach und herzig. Wie immer gilt auch hier- alles kann geändert werden. Farbwünsche, Motiv, Größe etc.

Et voila: Herzensbild <3

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Einfach Herzen aus unterschiedlichen Papieren ausschneiden und einrahmen. Fertig.

Bunt, ein Farbschema, Farbverlauf, unterschiedliche Materialien.. alles ist möglich. Herzen, Hasen, Blumen, Vögel… was immer ihr mögt. Wie immer- das Bild passt nicht nur ins Kinderzimmer.

Mein spezieller Tipp: auch Kinder können dabei wunderbar mithelfen und schwuppdiwupp hat man ein nettes Geschenk für Oma, Tante, Freundin. Auch als Postkarte stelle ich es mir sehr hübsch für. (Und- bald ist Valentinstag…. Herz.)

Tapetenbaum

Das Kinderzimmer. Lange habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie man die weißen Wände verschönern kann.Ich bin kein Fan von bunten Tapeten, Bären, Enten und diversen süßen Bordüren und viele Wandsticker sind mir einfach zu kitschig- oder zu teuer. Ich habe wirklich lange gesucht bis ich etwas passendes gefunden habe.

Irgendwann fiel mein Interesse auf einen Baum. Ein Baum neben dem Babybettchen fand ich sehr zauberhaft. Wandsticker gab es genügend- allerdings waren sie entweder zu groß, zu klein, zu teuer, zu kitschig oder zu schwarz. Durch Zufall entdeckte ich einen Tapetenbaum. Baumstamm und Blätter aus unterschiedlichen Tapeten- sehr zauberhaft und leider auch relativ teuer. Kurzum entschloss ich mich, das Projekt selbst in die Hand zu nehmen. Glaubt mir- es war weder kompliziert noch schwierig. Das kann man gut hinbekommen.

Was ihr benötigt:

Wandfarbe in braun/beige ( viel braucht ihr nicht)

Tapetenreste (einfarbig/ bunt/ gemustert- ganz wie es euch gefällt)

Tapetenkleister

Damit wäre der Baum schon fertig. Kleiner Extra-Tipp: In vielen Baumärkten bekommt man Tapetenreste kostenlos, einfach mal nett nach Mustern oder Resten fragen. Im Internet wird man auch schnell fündig- sucht einfach mal nach kostenlosen Tapetenmustern. 

Angefangen bin ich mit dem Baumstamm. Ich habe mit einem Bleistift die groben Umrisse auf die Wand gezeichnet und dann einfach mit einem schmalen Pinsel ausgemalt. Traut euch. Jeder Baum ist anders und einzigartig- man kann nicht viel falsch machen. Farbe trocknen lassen.2013-01-05 12.56.16

Aus den Mustertapeten schneidet ihr jetzt einfach Blätter. Ich habe mich für diese Tropfenform entschieden- ihr könnt aber auch Herzen, Eichenblätter, unterschiedliche Blätter etc machen. Einfach eine Schablone ( aus Pappe) machen, aufmalen, ausschneiden. Wie viele Blätter ihr benötigt hängt natürlich von der Größe eures Baumes und den Ästen ab.tumblr_mcyjbhghc91rkus5so2_1280Das Schwierigste wäre schon geschafft. Nun klebt ihr die Blätter an die Äste. Ich habe dazu Tapetenkleister verwendet. (Da manche Tapeten recht dicken waren, habe ich den Kleister etwas einziehen lassen. tumblr_mcyjbhghc91rkus5so3_1280Fertig! Da mir noch etwas Leben im Baum fehlte habe ich noch Vögel und ein Vogelhäuschen dazu gebastelt. Da könnt ihr euch frei entfalten. Sonne, Wolken, Schmetterlinge, Käfer, Eule, Vogelnest… ganz wie es euch gefällt. 2013-01-05 13.34.13 HDR

Ich kann mir den Baum auch mit Stoffblättern vorstellen, aus Geschenkpapier oder aus Bastelpapier, vielleicht sogar aus Zeitungspapieren… Vielleicht wäre der Baum auch etwas für den Flur, Schlafzimmer, Küche….

Im nächsten Post stelle ich euch noch eine babyeierleichte Fensterdeko vor und grandiose kleine Spielregale. Indem Sinn- liebste Grüße.

Jahresrückblick

Gerade bei Schwesterherzinnen entdeckt und gleich einmal nachgemacht. Der Herzding-Jahresrückblick 2012.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Mia: Durch die Schwangerschaft zugenommen. Bislang erst 7-8kg. Mal sehen ein paar Tage habe ich ja noch. (Und nach den Weihnachtstagen stand ich noch nicht auf der Waage)

Looka: Zugenommen. Wii Fit hat mir deswegen auch schon ein paar doofe Kommentare gegeben. Früher sind wir zweimal wöchentlich Laufen oder Schwimmen gewesen. Seit der Schwangerschaft nicht mehr. Alleine raffe ich mich nicht auf. Und das Essen ist so lecker. 

2. Haare länger oder kürzer?
Wechselt ständig. Hatte ich im Sommer/Herbst noch einen Undercut von 9mm lasse ich jetzt die Haare etwas wachsen. Denke aber schon wieder über einen neuen Schnitt nach. Kurz liebe ich aber immer noch sehr.

Kürzer. Praktischer. 

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtig. -1,25.

Sollte ich mal testen lassen. 

4. Mehr Kohle oder weniger?
Gleichbleibend.

Weniger. Keine Gelegenheitsjob in diesem Jahr. Aber man kümmert sich gut um mich.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Etwas mehr ausgegeben. Viele Kindersachen, Babyutensilien, Kinderzimmer renovieren etc. Umstandsmode ist auch nicht immer günstig, Urlaub an der Nordsee…

Selbst weniger. Gemeinsam mehr. Aus genannten Gründen. 

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mich konnte ich, auf Grund der Schwangerschaft eher weniger bewegen- dennoch habe ich viel erreicht und einiges geschafft.

Weniger. Sowohl körperlich als auch geographisch. 

7. Der hirnrissigste Plan?
„Lass uns heiraten.“ „Ok“. Hirnrissigste Plan- aber auch der Schönste.

Ich finde die Hochzeit war sehr rational geplant. Diese und jene Verbesserung bei minimalen negativen Auswirkungen. Hirnrissig. Komisches Wort. Aber etwas anderes fällt mir jetzt auch nicht ein. Doch. Einem vorbestraften Dieb vor seiner Wohnung auflauern. Bin zumindest nicht ausgestiegen und wieder gefahren ohne etwas zu machen.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Hochschwanger im Badezimmer rumturnen und Handtücher verräumen. (Mein Steißbein fand es nicht so witzig)

Seit einem Jahr bei keinem Arzt mehr gewesen zu sein. Zwei Krankheiten, die ich deshalb herumschleppe. Zumindest nicht ansteckend.

9. Die wichtigste Begegnung in diesem Jahr?
Das klopfende Herzchen in mir. Die schönste und beste Begegnung. Viele liebe alte Freunde wieder getroffen und neue Personen kennengelernt. Ärzte, Hebamme, Krankenschwestern, Standesbeamtin.

<3 und ein paar liebe Menschen in Berlin. 

10. Die teuerste Anschaffung?
Ich glaube, die Renovierung vom Kinderzimmer. Decke streichen, Tapete, Korkboden…

Mobilgeräte. Zwei für Mia, eines für mich. Gemeinsam teurer als das Kinderzimmer. Zumindest wenn man die Arbeitszeit nicht rechnet.

11. Das leckerste Essen?
Quiche. Pommes. Kartoffeln. Suppe. Luftschokolade. Kuchen. Alles. Immer.

Siebengängiges Hochzeitsessen.

12. Das beeindruckendste Buch?
„Die Mechanik des Herzens“

“Thinking Fast and Slow” von Daniel Kahneman. 

13. Der ergreifendste Film?
Pffffffff… Wir haben viele Filme gesehen. Kann mich jetzt nicht so entscheiden.

Romantics Anonymous fand ich großartig. The Girl with the Dragon Tattoo auch. Und viel dazwischen.

14. Die beste CD?
Robbie geht eh immer.

Was ist eine “CD”? Madsen gehen immer. Viel Casper gehört. Eminem wieder rausgeholt. Und ganz viel anderes Zeug in Spotify, das mir nicht direkt in den Sinn kommt.

15. Das schönste Konzert?
Dieses Jahr keins- aber nächstes Jahr…. wohoooooooo!

Ich kann größere Menschenmengen ja nicht so gut ab.

16. Die meiste Zeit verbracht mit?
Meinem Mann <3

Meiner Frau <3

17. Die schönste Zeit verbracht mit?
Luca. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch wenn die Schwangerschaft nicht immer leicht war – hatten wir wunderschöne Momente.

Mia. Der schönste Moment war als sie mir von unserem Baby erzählte. Weiters der Urlaub. Aufwachen. Einschlafen. Kuscheln. Spazieren gehen. In Cafés sitzen. 

18. Vorherrschendes Gefühl 2012?
Glück, Liebe und Vorfreude.

Jetzt.

19. 2012 zum ersten Mal getan?
Schwanger geworden und geheiratet.

Geheiratet. Überraschung. Beim Gynäkologen gewesen. Erstgeborenenkurs besucht. Hauptwohnsitz in Deutschland angemeldet.  

20. 2012 nach langer Zeit wieder getan?
Mehr auf mich geachtet und viel entspannt.

Entspannt. Dinge nicht gemacht. Nein gesagt. 

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
1. das Myom 2. Sorge um unser Baby 3. Schmerzen

Diebstahl und damit verbundener Aufwand. Die Sorgen um das Kind waren damals schlimm, aber wären sie nicht gewesen, wäre es jetzt anders. Da alles gut gegangen ist, ist es in Ordnung so. 

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mir geht es gut. Wir haben alles gut überlegt.

Ich will das wirklich und ich kann das. Ich bin glücklich.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ein positiver Schwangerschaftstest.

(Ich habe gespiekt. Ihr dürft auch.) Siehe nächste Antwort von Mia.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein wunderschöner Verlobungsring, Zeit, Liebe und das Wissen- ich bin nicht allein.

Siehe vorherige Antwort.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Willst du mich heiraten?“

“Ja.” (Das war jetzt geframed.)

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich bin schwanger“

“Ich freue mich unglaublich.”

27. 2012 war mit einem Wort?
Aufregend.

Neu.

28. 2012 leider gar nicht getan?
Es gab zwar viele Sachen die ich nicht mehr machen konnte- aber mir fällt jetzt nichts ein, was mir arg fehlt.

Berufliche Erfolge. Kann man das tun? Hätte ich mir mehr erwartet, aber zu wenig dafür getan.

29. Wort des Jahres?
Aufregend!

Ja.

30. Stadt des Jahres?
Paderborn, weil wir wohl die meiste Zeit hier waren. (Vielleicht auch Büsum, weil wir dort einen hübschen Urlaub hatten.)

Wien. Weil ich es nicht vermisst habe. Die Menschen schon. 

31. Song des Jahres?
Udo Lindenberg mit „Cello“.

“Count to ten” von Tina Dico. 

32. Erkenntnis des Jahres?
Alles wird gut.

Alles ist gut.

33. Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Ein Kind zu bekommen und zu heiraten.

<3

34. Gute Vorsätze für 2013?
Ein Kind bekommen, wieder mehr Bewegung im Leben und verdammt glücklich sein.

Arbeit besser in den Griff bekommen und viel Zeit mit dem Kind verbringen. 

35. Pläne für 2013?
Kind, Glück, Robbie Konzert.

Ach, das ist etwas anderes? Leben.