Familie
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Ein Tag im Leben der jungen Familie

Bei Mama Miez mitbekommen, dass Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen aufgerufen hat. Ob ich eine Woche schaffe, weiß ich noch nicht.

Der Wecker klingelt um 7:00 Uhr. Der Wecker ist mein Handy und mein Magen dreht sich bei den ersten Tönen Marimba. Frida kuschelt sich noch an ihre Mutter während ich ins Bad schleiche. Duschen, Zähne putzen und ein Klecks Deo. Anziehen und nochmals ins Bett zu Frida während Mia sich fertig macht.

Um 8:15 bin ich unterwegs zum Arzt. Blut abnehmen. Letzte Woche endlich einen Termin gemacht nachdem der Ausschlag, die ich bei Körpererwärmung (Sport, Stress, Sonne) bekomme, nicht mehr auszuhalten war. Ein paar Minuten im Wartezimmer und es werden zügig zwei Ampullen Blut aus meinem rechten Arm gezogen.

Zwanzig Minuten später bin ich wieder Zuhause. Mia und Frida sitzen auf dem Sofa. Die Kleine hat noch etwas in ihrem Bettchen geschlummert (yay; bisher war es fast unmöglich sie alleine abzulegen) und wurde anschließend angezogen. Ich setze mich in die Küche und frühstücke.

Kurz nach neun besucht uns die Hebamme. Heute steht Rückbildung auf dem Programm. Die ersten zwei Übungen. Luft ausatmen, nochmals auspusten, Bauchnabel einziehen und Becken minimal nach oben anwinkeln. Beim ausatmen alles entspannen. Zehn mal, zweimal pro Tag. Und immer wieder untertags den Beckenboden anspannen. Ein Blick auf den Bauchnabel, welcher sehr gut verheilt ist. Zum Abschluss zeigt sie uns wie man den Bauch massieren kann. Idealerweise vorbeugend solange die Muskulatur noch entspannt ist. Kreisförmig, da der Dickdarm wie ein auf dem Kopf stehendes U von links unten nach rechts unten verläuft. Wenn schon alles angespannt ist, kann man die Füße Richtung Bauch drücken und sanft rütteln oder kreisförmig bewegen. Fußsohlen liegen einander an und sind von der Höhe etwas unter dem Bauchnabel. Nächster Termin am Freitag in einer Woche.

Bis zum Mittagessen gab es noch etwas Geschrei, zweimal auf Papas Brust Einschlafen, zweimal Stillen, der Versuch im Stubenwagen zu schlafen, einmal mit Bettmaus und einmal ohne, eine viertel Stunde unter dem Spieletrapez und etwas herumtragen.

Karottensuppe mit Butterbrot. Weil Frida es im Stubenwagen noch nicht sehr lange aushält, habe ich sie während dem Essen auf dem Arm.

Am Nachmittag ruhen sich die Frauen auf dem Sofa aus, während ich am Wohnzimmertisch arbeite. Um drei gibt es eine kurze Kuchenpause.

Gegen Abend zwickt Fridas Bauch wieder stärker und ich trage sie längere Zeit herum bis sie wieder auf meinem Arm einschlummert. Und wieder aufwacht, wenn ich mich hinsetze.

Zum Abendessen hat Mia frische Pizzaschnecken und Salat gemacht.

Vor dem Schlafengehen versuche ich eine Folge Californication zu schauen. Dazwischen etwas schreien und tragen.

Um Zehn Uhr geht es ins Bett.

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  1. Hach, das klingt wunderbar. Kaum zu glauben, dass in etwa drei Wochen unser Leben auch so in etwa aussehen wird. Wir freuen uns! 🙂

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