Monate: März 2013

Käsebrot

Bei uns gibt es am Abend Brot. Abendbrot halt. Klassisch:  Vollkornbrot mit Frischkäse, Roggenbrot mit Ei, Paderborner mit Putenbrust oder Sonnenblumenbrot mit Gouda. Manchmal gibt es dazu noch Gemüse, eingelegte Gurken oder gefüllte Pepperoni und frische Aufstriche vom Markt. Manchmal möchte ich am Abend irgendwas kleines, köstliches. Aber bitte schnell und ohne großen Aufwand. Gefunden habe ich ein easypeasy Brotrezept, dass die ein oder andere Dame vielleicht schon von einer Plastikdosenverstanstaltung kennt. Super einfach, schnell gemacht und immer wieder wandelbar und einfach lecker. Ihr braucht: 300g Mehl 1P Backpulver 1/2TL Salz 250g Milch 150-200g geriebenen Käse Alles mir dem Löffel verrühren in eine Kastenbackform füllen (oder als kleinen „Klumpen“ aufs Backblech geben) und 40min bei 150Grad backen. Fertig. Einfach, oder? Ich wandel es gern etwas ab, mit frischen Kräutern, gerösteten Zwiebeln, verschiedenen Käsesorten, etwas Currypulver und/oder Paprika, Schinkenwürfeln, getrockneten Tomaten, Meersalz, Pepperoni und Schafskäse oder oder oder… Schmeckt warm super, aber auch kalt. Belegt oder pur. <3 Auch nett als Gastgeschenk zur nächsten Grillparty. Oder so. Noms.

Vorschläge zur Haushaltsaufteilung

Teilt ihr euch eigentlich Haushalt etc. Mit eurem Mann? Frage wegen einer vollen Waschmaschine, volle Spüle etc. — MiaNiemand ? (@MiaNiemand) March 26, 2013 Das Problem ist: mich nervt eine unaufgeräumte Küche, oder wenn ich nichts mehr zu Anziehen habe- ihn nicht — MiaNiemand ? (@MiaNiemand) March 26, 2013 Mein Mann macht alles. Wenn ich ihn darauf hinweise. — MiaNiemand ? (@MiaNiemand) March 26, 2013 Ich habe probiert selbst darauf zu achten, das funktioniert für eine Woche ganz gut und endet meist recht abrupt. Ich habe kein Problem damit, den Haushalt zu machen. Fühle mich dann aber doch schnell überfordert mit Spülen, Wischen, Saugen, Kind, Kochen, Wäsche etc. und weiß nicht, wie ich das am Tag schaffen soll. Was Sauberkeit betrifft bin ich teilweise pingelig. Geschirr muss vorgespült, gewaschen und nachgespült werden. Selbst Wasserflecken machen wir zu schaffen und Besteck würde ich am liebsten vor jedem Essen polieren. Den Wasserhahn im Bad mache ich in unregelmäßigen Abständen mehrmals pro Woche sauber. Keine Ahnung warum (Wenn man es mit den Fingern macht, ist es nicht putzen.). …

Ein Tag im Leben der jungen Familie

Bei Mama Miez mitbekommen, dass Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen aufgerufen hat. Ob ich eine Woche schaffe, weiß ich noch nicht. Der Wecker klingelt um 7:00 Uhr. Der Wecker ist mein Handy und mein Magen dreht sich bei den ersten Tönen Marimba. Frida kuschelt sich noch an ihre Mutter während ich ins Bad schleiche. Duschen, Zähne putzen und ein Klecks Deo. Anziehen und nochmals ins Bett zu Frida während Mia sich fertig macht. Um 8:15 bin ich unterwegs zum Arzt. Blut abnehmen. Letzte Woche endlich einen Termin gemacht nachdem der Ausschlag, die ich bei Körpererwärmung (Sport, Stress, Sonne) bekomme, nicht mehr auszuhalten war. Ein paar Minuten im Wartezimmer und es werden zügig zwei Ampullen Blut aus meinem rechten Arm gezogen. Zwanzig Minuten später bin ich wieder Zuhause. Mia und Frida sitzen auf dem Sofa. Die Kleine hat noch etwas in ihrem Bettchen geschlummert (yay; bisher war es fast unmöglich sie alleine abzulegen) und wurde anschließend angezogen. Ich setze mich in die Küche und frühstücke. Kurz nach neun besucht uns die Hebamme. Heute steht Rückbildung auf dem …

Geburtsbericht Frida

Ein nebeliger Montag. Ich möchte nicht wieder zum Arzt. Mittlerweile war ich vier Tage über dem errechneten Geburtstermin. Mittlerweile nervte mich – alles. Der Bauch, das Warten, die Fragen, ob es denn schon losgeht, die ständigen Arztbesuche. Montagmorgen. Nebel, Nieselregen, CTG. Alles ruhig. Alles Bestens, meinte der Arzt, es fehlen nur die Wehen. Ich lächelte. Irgendwie, danach gingen wir Einkaufen. Mein Rücken schmerzte und alles war beschwerlich. Zu Hause legte ich mich etwas hin, wir machten uns Nudeln mit Tomatensoße. Am Abend gab es ein Käsebrot. Ich hatte Bauchweh. Immer mal wieder ein Ziehen. Wie fühlt es sich an, hatte er gefragt. Ich weiß nicht, habe ich geantwortet. Wie Wehen? Ich weiß nicht wie sich Wehen anfühlen. Ich legte mich erneut aufs Sofa. Er sah mich besorgt an. Ein langanhaltender Schmerz durchzog meinen Körper. Ok, plötzlich war ich mir sicher, dass das nun eine echte Wehe war. Aber dann kam nichts mehr. Wie immer. Ich glaube, ich gehe mal baden, murmelte ich und verschwand im Bad. Im warmen Wasser war alles ruhig und entspannt. Keine …